Moby kündigt Album an und veröffentlicht Single
Neues von der Musik-/Tierrechtsikone – "future quiet" erscheint bald!

Moby hat jetzt sein neuestes Album angekündigt. Und es gibt noch eine gute Nachricht für alle Fans der Musik-/Tierrechtsikone: Heute erscheint mit der brandneuen Version des Songs "When It's Cold I'd Like To Die" auch gleich noch eine Single und versüßt die Zeit der Vorfreude. Das Stück entstand in Zusammenarbeit mit Jacob Lusk und ist seit ihrem Auftauchen in der Netflix-Serie "Stranger Things" ganz oben in den Spotify-Charts dabei.
Das neue Album trägt den Titel "future quiet". Es erscheint am 20. Februar bei BMG. Hier vorab schon mal die Tracklist für euch:
- "When It's Cold, I'd Like To Die" (ft. Jacob Lusk)
- "This Was Never Meant For Us"
- "Retreat"
- "LiEstrella Del Mar" (ft. Elise Serenelle)
- "Ruhe"
- "Mott St 1992"
- "Precious Mind" (ft. India Carney)
- "Tallinn"
- "On Air" (ft. serpentwithfeet)
- "Selene"
- "La Vide"
- "Great Absence"
- "Mono No Aware"
- "The Opposite of Fear"
"future quiet" wird Mobys sage und schreibe 23. Studioalbum sein. Für den Musiker bedeutet die Platte ein neues Kapitel, unterteilt in vierzehn Stücke. Mit dem Album verbindet er modernen Piano-Minimalismus, immersive Ambient-Soundscapes sowie erneut eine Reihe spannender Gesangs-Kollaborationen. Snowhite PR schreibt:
"Moby reflektiert auf diesem Album die Spannung zwischen dem extrem vernetzten modernen Leben und dem tiefen menschlichen Bedürfnis nach Stille."
und das sagt Moby selbst:

"'future quiet' ist, wenig überraschend, ruhig. Um es klar zu sagen: Ich liebe Bombast. Ich liebe Überfluss und Lautstärke. Aber je lauter und verrückter die Welt wird, desto mehr brauche ich als Zuhörer und Musiker einen Rückzugsort der Ruhe. Für mich – und hoffentlich auch für andere – ist 'future quiet' ein solcher Rückzugsort. Die Welt ist offensichtlich anspruchsvoller denn je. Die Welt schreit uns an, unsere Bildschirme schreien uns an, andere Menschen schreien uns an, und um uns von diesem Geschrei zurückzuziehen, brauchen wir Sicherheit und Zuflucht. Das ist für mich das Ziel von 'future quiet'. Das Schreiben und Aufnehmen war für mich eine Zuflucht, und ich hoffe, dass das Anhören für euch eine Zuflucht ist."
Für einen standesgemäßen Auftakt für das Album sorgt die extrem spannende, neue Orchesterversion von "When It's Cold I'd Like To Die", zu der Jacob Lusk, wie schon erwähnt, den Gesang beigesteuert hat. Moby erzählt:
"Ich habe Jacobs Stimme zum ersten Mal bei KCRW gehört, als sie anfingen, 'Love and Hate in A Different Time' zu spielen. Wie jede*r, der Jacob singen gehört hat, habe ich mich sofort in seine Stimme verliebt. Nachdem ich ihn im Radio gehört hatte, habe ich wochenlang nach ihm gesucht und ihn gebeten, mit mir zusammenzuarbeiten. Zu meinem Glück hat er zugestimmt. Das Ergebnis spricht für sich, denn sein Gesang auf 'When It's Cold I'd Like To Die' ist – wie ich mit einer gewissen Objektivität sagen kann – transzendent."
Konzert-Tipp: Moby wird dieses Jahr in Dresden und Bonn live zu sehen sein!
- 11.08.26 − Dresden / Open−Air at Filmnächte am Elbufer
- 18.08.26 − Bonn / KUNST!RASEN Festival in Bonn−Gronau
Den Originalsong (mit der Sängerin Mimi Goese) veröffentlichte Moby zuallererst 1995 auf seiner LP "Everything Is Wrong". Nachdem der Song in der ersten und vierten Staffel von "Stranger Things" zu hören war, gewann der Musiker damit eine komplett neue Generation an Zuhörer*innen für sich. Das ging sogar so weit, dass das Stück zu Mobys meistgestreamtem Titel wurde, der auf TikTok viral ging. Moby berichtet:
"Der Song erreicht jährlich Hunderte Millionen Menschen, was sowohl wunderbar als auch überraschend ist – zumal es sich um einen obskuren Song ohne Schlagzeug oder Bass handelt, der nie als Single veröffentlicht wurde."
Nach der Veröffentlichung seiner ersten Single "Go" im Jahr 1991 ging es für Moby steil bergauf. Inzwischen hat er sich als Sänger, Songwriter, Produzent, Buchautor, Filmemacher und Tierrechtsaktivist einen Namen gemacht. Seine musikalischen Werke wurden mehrfach mit Platin ausgezeichnet und der überzeugte Veganer setzt sich aktiv für die faire Behandlung von Tieren ein.
Lesetipp: Lest mein exklusives Interview mit dem Weltstar Moby und erfahrt mehr über seinen Tierrechts-Aktivismus und sein Leben!
Über seinen Werdegang berichtet Moby:
"Als ich aufwuchs, spielte ich in Hardcore-Punkrock-Bands und legte als DJ extrem laute Hip-Hop-, House- und Industrial-Musik auf", sagt Moby. "Gleichzeitig brauchte ich die Zuflucht ruhiger Platten wie von This Mortal Coil, The Cocteau Twins, Eno & Bowies Ambient-Arbeiten, Górecki, Arvo Pärt und anderen. 'future quiet' ist definitiv das Ergebnis all dieser Einflüsse – ich kann gar nicht zählen, wie oft ich 'Song to the Siren' oder Joy Divisions 'Atmosphere' gehört habe."
Heute reicht sein Einfluss weit über die Musikbranche hinaus. Er veröffentlicht Bücher, Essays, Fotografien und arbeitet mit weltberühmten Künstler*innen in Film, Tanz und bildender Kunst zusammen. In seiner Arbeit erfindet er sich immer wieder neu, wenn auch die Introspektion die wohl tragendste Rolle in seiner Kunst spielt. Sie stellt den roten Faden dar. Er geht offen mit Themen wie Verletzlichkeit, psychischer Gesundheit, Genesung und Empathie um, spricht über Nachhaltigkeit und Klimaschutz und gibt den Tieren eine Stimme.



